Veranstaltungs-VorbedingungenVeranstaltungs-InhaltDie Studierenden lernen mit Hilfe eines
Action Learning Ansatzes anhand
realer Projekte,
- Mehrdeutige Aufgabenstellungen zu erfassen, zu strukturieren und erfolgreich zu bewältigen
- Mit den spezifischen Kontexten, Ansprüchen, Rationalitäten und Routinen der auftraggebenden Organisationen umzugehen
- Lösungen zu entwickeln, die tragfähig und für die auftraggebende Organisation umsetzbar, resp. anschlussfähig sind
- und bauen so Kompetenzen zur kundengerechten Führung von Beratungsprojekten auf.
Dabei steht eine massgeschneiderte Gestaltung des Beratungsprozesses im Vordergrund, welche die verschiedenen Rollen des Beratenden – als Fachperson, als Coach, als Auftragnehmer – wirkungsvoll kombiniert. Die Studierenden können dabei zwischen Projekten aus etablierten Unternehmen, Start-ups oder Non-Profit-Organisationen wählen. Bei der Umsetzung ihrer Projekte werden sie von Persönlichkeiten aus der Praxis („Projektpaten“) unterstützt und von den Dozierenden methodisch an- und begleitet.
In der Lehrveranstaltung werden
Kompetenzen zur
Führung von Beratungsprojekten vermittelt.
Die Lehrveranstaltung ist als
Action Learning Process konzipiert und folgt zwei parallelen Handlungssträngen (Theorie- und Praxisteil). Im Praxisteil arbeiten die Studierenden in Teams an Fragestellungen aus der Praxis. Sie stehen dabei mit ihrem Projektpaten und Auftraggeber in Kontakt, um inhaltliche Fragen zu klären. Parallel dazu werden sie im Theorieteil von den Dozierenden methodisch unterstützt. Ein weiteres Element des Theorieteils sind kontinuierliche Reflektionen der Projektfortschritte und der Beobachtungen der Studierenden bei ihrer Arbeit an den Praxisaufgaben.
Jeweils maximal
4 Studierende arbeiten an einem von maximal
10 Projekten aus der Praxis, wobei auch eigene Projektideen eingebracht werden können. Studierende, die ein eigenes Projekt vorschlagen möchten, wenden sich zur Klärung der Basisanforderungen bitte
bis 26.02.08 an Lars Stein (
lars.stein@unisg.ch).
Die Projekte …
- sind anhand einer zentralen Fragestellung greifbar
- werfen Fragen auf, auf die es keine eindeutige Antwort gibt
- beschäftigen sich mit Fragen hoher Relevanz für die Patenorganisation und/oder für die Gesellschaft insgesamt
- sind von 4 Studierenden innerhalb von 2 Monaten mit einem Arbeitsaufwand von je rund 60 Stunden zu bewältigen
- weisen einen geeigneten Grad an Komplexität auf, der die Studierenden fordert, aber nicht überfordert.
Die
Studierenden entscheiden sich an der Kick-off-Veranstaltung für eines der präsentierten Projekte aus der Praxis der Projektpaten. Jedes Projekt enthält einen Auftrag mit einer Leitfrage und maximal drei Teilfragestellungen. Der Auftrag wird direkt vom Projektpaten formuliert und von den Dozierenden auf Machbarkeit geprüft.
Veranstaltungs-StrukturDie Veranstaltung findet in mehreren Blöcken statt:
1) Kick-off und Einstieg in die ProjekteFr, 29.02.08, 14:15-20:00 (6h), anschliessend gemeinsames Abendessen mit Vertretern aus der Praxis
Sa, 01.03.08, 08:15-16:00 (8h)
2) Rekonstruktion der Aufträge und ProjektdesignFr, 14.03.08, 14:15-20:00 (6h)
Sa, 15.03.08, 08:15-16:00 (8h)
3) Meilenstein-Meeting 1 (je Gruppe 2h)Mo, 31.03.08, 08:15-12:00, Coaching Gruppen A-D
Mo, 31.03.08, 13:15-19:00, Coaching, Gruppen E-J
4) Meilenstein-Meeting 2 (je Gruppe 2h)Mo, 14.04.08, 16:15-20:00, Coaching Gruppen C-F
Fr, 18.04.08, 14:15-20:00, Coaching, Gruppen A-B, G-J
Details zu Gruppeneinteilung und Zeiten folgen
5) Abschluss, Präsentationen und Debriefing mit den ProjektpatenFr, 02.05.08, 14:15-20:00 (6h)
Sa, 03.05.08, 08:15-16:00 (8h)
Die schriftlichen Arbeiten entstehen als Begleitdokumentation parallel zum Projektverlauf. Das Verfassen einer guten Projektdokumentation ist nur bei aktiver Mitwirkung während der Veranstaltungen möglich.
Die Begleitdokumentation enthält folgende Teile:
Teamleistung (70%)- Vorgehenskonzept (ppt, Abgabe bis 12.03.08) (10%)
- Rekonstruktion des Auftrags des Projektpaten (Text, max. 5 DIN/A4 Seiten, Abgabe bis 26.03.08) (20%)
- Abschlusspräsentation (ppt, Abgabe am 03.05.08) (20%)
- Projektbericht (Text, max. 10 DIN/A4 Seiten, Abgabe bis 18.05.08) (20%)
Individualleistung (30%)- Kontinuierliches Führen eines Lerntagebuchs
- Reflektion des individuellen Lernerfolgs auf Basis des Lerntagebuchs, (Text, max. 5 DIN/A4 Seiten, Abgabe bis 18.05.08) (30%)
Das Kontextstudium ist der Form nach Kontaktstudium; zum ordnungsgemässen Besuch der Veranstaltung gehört daher die regelmässige Teilnahme.
Veranstaltungs-LiteraturNoch nicht festgelegt - wird in der Veranstaltung bekannt gegeben.
Veranstaltungs-Zusatzinformationen
Prüfungs-Informationen
| Typ | Prüfungsform | % | Bemerkung |
| Dezentral | schriftliche Gruppenarbeit | 70 | Vorgehenskonzept, 10%; Rekonstruktion Auftrag, 20%; Abschlusspräsentation, 20%; Projektbericht, 20%. |
| Dezentral | schriftliche Einzelarbeit | 30 | Lerntagebuch und Reflexionspapier, max. 5 DIN-A4-Seiten, Abgabe bis 18.05.08. |
Prüfungs-Inhalt
Die Arbeiten entstehen als Begleitdokumentation parallel zum Projektverlauf. Das Verfassen einer guten Projektdokumentation ist nur bei aktiver Mitwirkung während der Veranstaltungen möglich.
Die Begleitdokumentation enthält folgende Teile:
Teamleistung (70%)
- Vorgehenskonzept (ppt, Abgabe bis 12.03.08) (10%)
- gemäss Abmachung in der Startsitzung wird auf die Rekonstruktion des Auftrags als Anforderung verzichtet.
- Abschlusspräsentation (ppt, Abgabe am 03.05.08) (30%)
- Projektbericht (Text, max. 10 DIN/A4 Seiten, Abgabe bis 18.05.08) (30%)
Individualleistung (30%)
- Kontinuierliches Führen eines Lerntagebuchs
- Reflektion des individuellen Lernerfolgs auf Basis des Lerntagebuchs, (Text, max. 5 DIN/A4 Seiten, Abgabe bis 18.05.08) (30%)
Prüfungs-LiteraturFolien (die per Mail versandt wurden).
Beachten Sie bitte:Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass dieses Merkblatt verbindlich ist und vor anderen Informationen wie persönlichen Datenbanken der Dozenten/-innen, Angaben in den Vorlesungen etc. unbedingt den Vorrang hat.